songwriter-hamburg-logo 

                Jochen Schaumann

                                    Kontakt:
                              040-46 43 88
                    hh.songwriter@gmx-topmail.de

    

             professionell singen lernen bei

             www.soyaweb.com

 

 

Test von Groove Agent 3 - dem virtuellen Schlagzeuger von Steinberg

Der künstliche Drummer spielt professionell!     

Der virtuelle Drummer von Steinberg ist weiterentwickelt und als Groove Agent 3 neu herausgebracht worden. Was bietet er? Eine ganze Menge:

  • Komplette Schlagzeugbegleitung in mehr als 120 Musikstilen (42 neu in Groove Agent 3), eingespielt von professionellen Studio-Schlagzeugern
  • Zahlreiche Variationsmöglichkeiten (25 Komplexitätsstufen pro Style, Fills und Halftime)
  • Riesiger Pool an analogen Drum-Kits, Percussion und elektronischen Drum-Sounds in fantastischer 24-Bit Klangqualität, darunter viele neue Sounds in Groove Agent 3
  • Neues Special Agent Modul für ultrarealistische "Live"-Drums
  • Neues Percussion Agent Modul mit 8 Gruppen Percussion Grooves
  • Dual Mode: Zwei Agents spielen Seite an Seite im gleichen VST-Instrument

 Wie auch schon sein Vorgänger lässt sich Groove Agent 3 (GA3) über MIDI-Notenbefehle steuern. Drückt man eine bestimmte Taste auf dem Keyboard, startet er, spielt Fills, Akzente und lässt sich stoppen. Die Notenbefehle lassen sich in einer MIDI-Spur im Cubase-Sequenzer aufzeichnen und so genau an das Arrangement anpassen.
Wie gut spielt der neue virtuelle Drummer?

Hier ein kurzes Test-Ergebnis zum Groove Agent 3:

Hat man GA3 erst mal zum Laufen gebracht, beginnt der Spass: Der künstliche Drummer beeindruckt durch gute Sounds und spielt professionelle Fills, die das ganze Arrangement sehr lebendig machen. Die Auswahl an Grooves ist riesig. Denn jeder gewählte Stil (z.B. Ballade) lässt sich per Schieberegler auf vielfältige Weise variieren. Und für alle Schlaginstrumente - von der Kick-Drum, über die Snare, die Hihat und die Toms - kann man über ein Auswahl-Menü andere Sounds einstellen. Großer Vorteil: Sogar eigene Sounds sind in GA3 integrierbar und werden dann genauso gespielt wie die werkseigenen Sounds. Alles in allem ist der neue Drummer sehr empfehlenswert!

Wichtig zu wissen: Um die Steuerbefehle für den GA 3 per MIDI aufzuzeichnen, muss man im Cubase-Sequenzer einen bestimmten MIDI-Kanal einstellen.  Näheres dazu erfährt man im pdf-Readme-Text auf der Installations-DVD von Groove Agent 3. Dort findet man auch nachträgliche Korrekturen zum Bedienungshandbuch.

Wie arbeitet man mit Groove Agent 3?
Es gibt mehrere Methoden - diese habe ich mit Erfolg ausprobiert:
Schritt 1. In das Cubase-Arrangement wird ein MIDI-Track für den GA3 eingefügt. Gut funktioniert hat bei mir, ihn als Track 15 einzufügen und ihm den MIDI-Kanal 15 zuzuweisen. Dann wird ein passender Groove im GA3-Fenster ausgesucht.
Schritt 2. Nachdem der GA3 über die Taste F11 aktiviert und der Ausgang eingestellt wurde, schaltet man die Spur auf Aufnahme, geht in den Key-Editor und lässt das Arrangement einmal komplett durchlaufen - so entsteht eine leere Spur..
Schritt 3. Man geht an den Anfang des Songs, schaltet die GA3-Spur wieder auf Aufnahme und steuert die GA3 durch Druck auf verschiedene Tasten des MIDI-Steuerkeyboards (in meinem Fall Evolution MK-225 C). Auf diese Weise kann man den Groove sehr gut an die verschiedenen Song-Parts (Refrain, Vers, Drumbreak, Bridge etc.) anpassen.
Schritt 4. Jetzt die Kontrolle und eventuelle Korrekturen: Beim Abspielen des Arrangements kann man im Key-Editor die Notenbalken verschieben. Je höher die Note verschoben wird, desto komplexer spielt der virtuelle Drummer.

Ergebnis:
Man bekommt für seinen Song eine recht professionell wirkende Drum-Spur mit unterschiedlich komplexen Grooves, Fills und Breaks. Die Drum-Sounds (Kick, Snare, Hihat etc.) lassen sich auch auf vielfältige Weise einstellen. Meine Meinung: Der Groove Agent 3 ist eine große Hilfe.

 

Per Schieberegler (ganz oben) lassen sich 15 Style-Gruppen und jeweils eine Reihe von einzelnen Stilen einstellen. Der Regler darunter bestimmt, wie komplex der Groove ist. Jedes der Schlaginstrumente ist durch Regler einstellbar.

Foto: Steinberg